Das heutige Landwirtschaftssystem dient größtenteils als Geschäftsmodell für Unternehmen, die Düngemittel, Pestizide und andere Agrarchemikalien verkaufen.
Zu dieser Schlussfolgerung kam ich, nachdem ich mich intensiv mit verschiedenen landwirtschaftlichen Methoden beschäftigt hatte.
Die regenerative Landwirtschaft sorgt dafür, dass der Boden nach jeder Ernte nicht weiter ausgelaugt wird. Stattdessen wird er durch die Zunahme des mikrobiellen Bodenlebens immer fruchtbarer.

Experten wie John Kempf, Christine Jones, Elaine Ingham und Glen Rabenberg unterstützen Landwirte weltweit bei der Umstellung von konventioneller auf regenerative Landwirtschaft.
Allein John Kempf hat die Umstellung von mehr als 1,5 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche begleitet.
Dieser Ansatz wird in großem Umfang angewendet, da er Landwirten häufig bereits im ersten Jahr finanzielle Vorteile bringt. Nicht nur die Kosten für Düngemittel, Pestizide, Herbizide und andere Betriebsmittel werden deutlich reduziert, auch Zeit- und Arbeitsaufwand verringern sich erheblich.
Nach einigen Jahren sind höhere Erträge eher die Regel als die Ausnahme, während die Kulturen immer weniger von externen Betriebsmitteln abhängig werden.

Ein wichtiges Prinzip ist, dass gesunde Pflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge sind.
Laut John Kempf spielt dabei unter anderem der BRIX-Wert eine Rolle. Er misst den Zuckergehalt einer Pflanze. Bei ausreichend hohen Werten werden Pflanzen für Insekten und andere schädliche Organismen weniger attraktiv.

Auch Unkräuter können weitgehend auf natürliche Weise kontrolliert werden. Ein gesundes Bodenleben und insbesondere ein gut entwickeltes Pilznetzwerk (Fungi) spielen dabei eine wichtige Rolle.
Pilze verbessern nicht nur die Verfügbarkeit von Nährstoffen wie Kalium, sondern fördern auch das Wachstum der Kulturpflanzen gegenüber unerwünschten Pflanzen.

Elaine Ingham betont die Bedeutung eines aktiven Bodenlebens und zeigt, wie Landwirte mithilfe eines Mikroskops ihren Boden besser verstehen können. Christine Jones weist auf die Bedeutung der Biodiversität hin: Verschiedene Kulturen und Pflanzenfamilien fördern eine größere Vielfalt an Mikroorganismen als Monokulturen.
Darüber hinaus betonen diese Experten, dass der Boden niemals unbedeckt bleiben sollte. Eine lebende Bodenbedeckung oder eine Mulchschicht hält das Bodenleben aktiv und schützt den Boden vor Austrocknung und Erosion.
Bei RASBO Genetikaï Erbe (Genetic Heritage) interessieren wir uns besonders für gesunde Pflanzen und lebendige Böden.
Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit diesen Themen und setzen die gewonnenen Erkenntnisse, wo immer möglich, in unserer eigenen Arbeitsweise um.

Mit diesen Informationen möchten wir Ihnen einen besseren Einblick in unsere Vision und unsere Produkte geben.
Finden Sie dieses Thema interessant? Lassen Sie es uns wissen. Bei ausreichendem Interesse teilen wir gerne weiteres Wissen und praktische Erfahrungen in zukünftigen Blogbeiträgen.
Vielen Dank fürs Lesen.
Mit herzlichen Grüßen
Bo Hof
RASBO Genetikaï Erbe
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